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#13 – Whitsunday Islands, Airlie Beach und Townsville

Morgen geht es zum wohl vorletzten Stopp meiner Australienreise, nach Cairns. Von dort aus fliege ich dann am 16. Januar nach Bali. Aber es sind ja ein paar Dinge in den letzten Wochen passiert und von denen werde ich euch jetzt ein bisschen berichten.

Von Airlie Beach aus ging es auf die Whitsunday Islands, die zweite und somit letzte gebuchte Tour. Mit rund 20 Leuten sind wir also auf einem Schiff zu den Whitsunday Islands getuckert. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter, denn es regnete oft. Spaß hat es dennoch gemacht und mein größtes Highlight war eindeutig das Schnorcheln im Great Barrier Reef. Ich und Silas waren ja schon einmal in Byron Bay bei den Julian Rocks schnorcheln und waren schon begeistert, doch diese Spots haben das ganze nochmal deutlich übertroffen. Ich kann es euch leider nicht zeigen, da ich nicht im Besitz einer GoPro bin oder einer ähnlichen Unterwasserkamera. Aber jetzt habe ich es mal mit eigenen Augen gesehen wieso es überhaupt GREAT Barrier Reef heißt. Man taucht wirklich in eine bunte Unterwasserwelt ein. Zick Tausend Korallen soweit das Auge reicht. Wer hätte gedacht das ich mal an dem Spot schnorcheln gehe, an dem Aufnahmen für die Animationen von Findet Nemo gemacht wurden?

Dadurch, dass die Tour auf dem 23. und 24. Dezemeber lag, konnte ich Weihnachten noch ein bisschen auf den Whitsundays verbringen. Das war schon ein komisches Gefühl wenn man weiß das die ganze Familie zu Hause zusammenkommt und du der einzige bist der fehlt. Aber Hey, immerhin kann ich mal sagen ich habe Weihnachten auf den Whitsunday Islands verbracht!

Fraser Island hat mir besser gefallen als die Whitsundays, da es einfach mehr zu sehen gab. Es war abwechslungsreicher. Die gebuchte Tour, also unser Boot war eigentlich wirklich super. Das Essen war großartig, die Crew war freundlich und sehr hilfsbereit. Das einzige Manko war der Schlafplatz. Unter Deck war es jeden Abend grausam heiß und eigentlich wirklich unerträglich. Wir durften auch an Deck schlafen wenn wir wollten, dort was es deutlich angenehmer von der Temperatur und man konnte unter dem tollsten Sternenhimmel einschlafen den ich je in meinem Leben gesehen habe. Leider war der Wellengang in dieser Nacht so extrem, sodass ich mich in meine Koje verkrochen habe. Schlafen konnte man das dann nicht mehr nennen, denn wenn man vor Schweiß in seiner eigenen Brühe liegt ist das irgendwie doch was anderes. Die zwei größten der Gruppe wurden natürlich in die kleinste Koje geschmissen. Ich habe sie auch liebevoll „Rattenkammer“ getauft. Denn was anderes war es wirklich nicht. Aber man bezahlt ja schließlich nicht für seinen Schlafplatz sondern für das was man erlebt und das war großartig. Die Bilder verraten euch mehr.

In Airlie Beach verbrachte ich vor und nach der Tour ein paar Tage. Das Hostel war wieder schön angelegt und man hat sich gefühlt wie im Jungle. Mittags am 24. kam ich dann also von der Tour zurück und verbrachte den Tag im Hostel und am Strand. So wenig in Weihachtsstimmung wie (jetzt schon letztes Jahr) war ich wirklich noch nie. Es war zwar besonders unter den Palmen zu sitzen und auf den Türkisfarbenen Ozean zu blicken, doch mir wäre das kalte Deutschland und meine Familie an diesem Tag, oder diesen Tagen um einiges lieber gewesen.

Nach Airlie Beach war der nächste Stopp Townsville, dort wo ich mich jetzt in diesem Augenblick auch noch befinde. Leider die hässlichste Stadt in der ich in Australien bis jetzt war. Der einzige trost war das Hostel, welches wirklich super ausgestattet war. Eigener Kühlschrank und Bad im Zimmer, nur keine Leute. Das Hostel war wirklich wie ausgestorben und so auch die ganze Stadt. Das einzig sehenswerte in Townsville ist eigentlich der Berg der mitten in der Stadt steht. Von dort oben hat man einen wirklichen tollen Ausblick auf die Stadt und auf Magnetic Island.

Silas hatte am 30. Dezember Geburtstag, somit hatten wir wenigstens ein bisschen was in dieser toten Stadt zu feiern. Zu zweit haben wir uns ordentlich die Kante gegeben, sodass wir uns auch (Warum auch immer?) die Haare von einem Italiener haben schneiden lassen. 6 Milimeter kurzer Prozess. Jetzt haben wir uns wenigsten die Kosten für den nächsten Friseurbesuch gespart.

Silvester war besonders. Besonders komisch. Und auch eigentlich besonders Scheiße. Es war eine Erfahrung wert, aber die muss ich nicht nochmal machen. Ja so kann man es ausdrücken. Dadurch, dass Townsville und das Hostel so ausgestorben waren, wussten wir nicht ob wir vielleicht Silvester zu zweit verbringen werden. Doch in der ein oder anderen Facebook-Gruppe ging es ein paar anderen Leuten in Townsville ähnlich wie uns. Mit zwei Mädels und zwei Jungs kamen wir dann in Kontakt. Wer hätte es gedacht? Alle Deutsch natürlich!!! Die Jungs haben ein kleines Haus mitten in Townsville und dort verbrachten wir dann auch den Abend. Eigentlich war es eine große Wohngegend, doch um Mitternacht war kein Mensch auf der Straße, nur wir. Die Jungs und Mädels waren auch echt nett, aber es waren auch die Unaufgeschlossensten Menschen auf Erden. Somit gab es dann die ein oder anderen Schweigeminuten. Da konnte man sich den Abend nur noch schöntrinken. Achja, was dann auch echt komisch war – Jemandem ein frohes neues Jahr zu wünschen den man gerade mal erst 3-4 Stunden kennt ist sehr merkwürdig. Da kann man dann auch wirklich nur ein frohes Jahr wünschen und nicht noch was andere Dinge….Jap. Das war mein Silvester. Witzig, aber echt befremdlich.

Das war es dann auch schon wieder. Mehr gibts dann aus Cairns.

Maximilian

Die Palmen am Strand von Airlie Beach

Die Palmen am Strand von Airlie Beach

Ein Weihnachtsbaum direkt vorm Strand von Airlie Beach

Ein Weihnachtsbaum direkt vorm Strand von Airlie Beach

Beim Verlassen des Hafens in Airlie Beach

Beim Verlassen des Hafens in Airlie Beach

Der vordere Teil des Boots

Der vordere Teil des Boots

Der hintere Teil des Boots

Der hintere Teil des Boots

Der Bug

Der Bug

Die wunderschöne Rattenkammer

Die wunderschöne Rattenkammer

Hier sieht man mal wie schlecht das Wetter war. Das ist übrigens Whitehaven Beach, der zweit weisseste Strand der Welt. Wirkte bei dem Licht leider nicht so weiß...

Hier sieht man mal wie schlecht das Wetter war. Das ist übrigens Whitehaven Beach, der zweit weisseste Strand der Welt. Wirkte bei dem Licht leider nicht so weiß…

Nochmal Whitehaven Beach. Trotz des Wetters war es wirklich schön dort

Nochmal Whitehaven Beach. Trotz des Wetters war es wirklich schön

Ein wunderschönes Selfie meinerseits am Whitehaven Beach (Noch mit Haaren)

Ein wunderschönes Selfie meinerseits am Whitehaven Beach (Noch mit Haaren)

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Ein traumhafter Sonnenuntergang am letzten Abend. Ich glaube das war sogar die Bucht, an welcher das mit Findet Nemo war

Ein traumhafter Sonnenuntergang am letzten Abend. Ich glaube das war sogar die Bucht, an welcher das mit Findet Nemo war

Das war dann schon in Townsville auf Castle Hill

Das war dann schon in Townsville auf Castle Hill. Die Insel im Hintergrund ist Magnetic Island

Nochmals der Ausblick von Castle Hill in eine andere Richtung

Nochmals der Ausblick von Castle Hill in eine andere Richtung

Zwei hässliche Vögel ohne Haare

Zwei hässliche Vögel ohne Haare

Lake Mckenzie wie er leibt und lebt

#12 – Fraser Island 

Die erste von den zwei Touren ist jetzt schon vorbei und morgen geht die zweite auch schon los. 5 Tage bin ich nun schon in Airlie Beach und nun konnte ich mich endlich dazu aufraffen den Eintrag über Fraser Island zu verfassen. Man ist hier viel zu beschäftigt mit dem Nichtstun am Strand.

3 Tage war ich also auf der größten Sandinsel der Welt. Das Geld war es auf jeden Fall wert, so viel kann ich schon mal sagen. Früh morgens um 8 ging es dann also mit 4 verschiedenen Allradwagen los. Mit 11 Leuten inklusive Fahrer haben wir uns also in ein Fahrzeug reingequetscht. Mit meinen langen Beinen war das auf Dauer dann nicht ganz so angenehm, aber das gehörte einfach dazu. Mit der Fähre fuhren wir dann innerhalb von 10-15 Minuten zur Insel. Der lange Strand dort wird tatsächlich wie eine Straße benutzt. Sogar Straßenschilder gibt’s dort.

Es war schon ein echt tolles Gefühl über den Sand zu fahren und solch eine Aussicht zu haben. Leider durfte ich selbst noch nicht fahren, das ist erst mit 21 Jahren möglich. Viele andere auf der Tour hatten das Vergnügen. Muss echt einen riesen Spaß machen so richtig Offroad zu fahren.

Am ersten Tag haben wir 2 Sehenswürdigkeiten der Insel besucht. Die erste war „Lake Mckenzie“, ein riesiger Süßwassersee mitten in der Insel. Er besteht eigentlich nur aus Regenwasser, deshalb ist er auch so klar und sauber. Dadurch das der See nicht gereinigt wird, wurde uns gesagt das wir uns erst nach dem baden eincremen sollen, da sich sonst ein dicker Film auf der Oberfläche des Sees ansammeln würde. (Der Film entsteht logischerweise erst wenn sich jeder eingecremt in den See begeben würde). Auf jeden Fall war der See wie ein Paradies. Ich habe noch nie so klares und blaues Wasser gesehen. Alleine dieser See war die Tour schon wert.

Die zweite Sehenswürdigkeit war ein Schiffwrack, welches schon viele viele Jahre an der Küste ist. Es ist nur zu bestimmten Zeiten zu besichtigen, da es sonst gefährlich wird wenn die Flut eintritt. Abropo Flut. Ins Meer zu gehen ist auf Fraser Island strengstens verboten, da es dort so einiges gibt was einen töten kann. Tigerhaie, Quallen und extreme Strömungen. Aber das reicht ja auch schon um zu wissen nicht ins Meer gehen zu wollen 😀

Nach dem Schiffwrack sind wir dann in unser Camp gefahren und haben unsere Zelte schlaffähig gemacht. Echt ein geiles Camp. Sogar fließendes Wasser gab es. Ich habe echt gedacht das wird man richtiges Campen ohne all das was man auf dem Festland so gewohnt ist. Aber selbst dort gibt es so gut wie alles was man auch im Rest Australiens hat. Fand ich ein bisschen schade, aber die wollen es einem halt echt sehr komfortabel machen.

Am nächsten Tag ging es zu den „Champagner Pools“, welche so heißen, weil riesige Wellen gegen die Felsen schlagen und das Wasser dann so aufgesprudelt wird, das es so aussieht als wäre es Schaum. Fand ich persönlich jetzt nicht soooo beeindruckend, aber schön anzusehen war es trotzdem. Da hat mir der nächste Stopp dann doch deutlich besser gefallen.

„Indian Head“ war also das nächste. Ein relativ hoch gelegener Punkt der Insel und sehr weit nördlich. Ich glaube das ist der letzte Punkt des ellenlangen Strandes auf der östlichen Seite der Insel. Von dort oben hatte man einen traumhaften Ausblick in Richtung Norden und Süden der Insel. Außerdem konnte man wenn man dort oben ist entweder Haie, Quallen oder Schildkröten sehen. Auch wieder dem klaren Wasser zu danken. Ich konnte ein paar Rochen sehen und eine Meeresschildkröte. Sah wirklich toll von dort oben aus. Man sollte aber nicht zu weit nach vorne gehen, denn da geht’s echt sehr sehr tief runter.

Letzter Stopp am zweiten Tag war der „Eli Creek“. Ein wunderschöner Quellfluss. Dort konnte man sich mit Schwimmreifen ganz langsam von der Strömung herunter treiben lassen. Echt ein Naturparadies. Leider ist es nach Lake Mckenzie eine der Hauptattraktion der Insel, vor allem für Kinder. Durch die vielen Menschen hat es dann leider nicht ganz so paradiesisch gewirkt. Dennoch war es sehr schön.

Außerdem war unsere Gruppe an diesem Tag dran mit kochen. (Es gab 4 Gruppen, wegen den 4 Autos). Spaghetti Bolognese stand auf dem Plan. Letztendlich hat es sehr gut geschmeckt, aber ihr könnt euch nicht vorstellen was das für ein Chaos war. Unser Tourguide meinte am nächsten Morgen auch „Thank you for the meal yesterday Group 1, you killed it! „ Also so schlecht kanns ja dann nicht geschmeckt haben.

Am letzten Tag klingelte der Wecker um 5 Uhr. Die Sonne heizt den Sand auf der Insel immer so extrem auf, sodass es ab frühem Mittag kaum auszuhalten ist darauf zu laufen. Selbst mit Flip Flops verbrennt man sich fast die Latschen. Wir hatten einen langen Fußmarsch vor uns, deshalb auch das frühe aufstehen.

Wir marschierten also 30-45 Minuten zu einem riesigen Feld von Sanddünen und einem direkt daran angrenzenden See. Dort verbrachten wir einige Zeit bis wir uns dann auf den Heimweg aufmachten.

Aber wie auch hier wieder können meine Worte meine ganzen Eindrücke nicht genug in Worte fassen. Schaut euch die Bilder an, dann könnt ihr euch das alles ein bisschen besser vorstellen 🙂

So sah das dann aus dem Rückfenster aus als wir über den Sand geheizt sind

So sah das dann aus dem Rückfenster aus als wir über den Sand geheizt sind.

Zusammengequetscht mit schwizenden Leuten, ich bin hinten mit der roten Kappe

Zusammengequetscht mit schwizenden Leuten, ich bin hinten mit der roten Kappe.

Das waren alle 4 Autos der Gruppe

Das waren alle 4 Autos der Gruppe, in dem ganz rechts saß ich.

Unser Camp, rechts die Zelte, links die Küche mit Sitzmöglichkeiten

Unser Camp, rechts die Zelte, links die Küche mit Sitzmöglichkeiten.

So habe ich dann dort meine Nächte verbracht

So habe ich dann dort meine Nächte verbracht.

Dies Skorpion habe ich am ersten Abend auf keinem Zelt entdeckt. Das hat mir ziemlich Respekt eingeflöst

Diesen Skorpion habe ich am ersten Abend auf meinem Zelt entdeckt. Das hat mir ziemlich Respekt eingelöst.

Lake Mckenzie wie er leibt und lebt

Lake Mckenzie wie er leibt und lebt.

Ich im saubersten natürlichen Wasser, in dem ich wohl jemals geschwommen bin

Ich im saubersten natürlichen Wasser, in dem ich wohl jemals geschwommen bin.

Hier sieht man ein bisschen besser wie groß der See eigentlich ist

Hier sieht man ein bisschen besser wie groß der See eigentlich ist.

Solche Bäume hat man öfter im Jungle der Insel gesehen. Das was auf dem Baum zu sehen ist, ist ein riesiger Parasit

Solche Bäume hat man öfter im Jungle der Insel gesehen. Das was auf dem Baum zu sehen ist, ist ein riesiger Parasit mit Wurzeln.

Das Schiffwrack direkt am Meer

Das Schiffwrack direkt am Meer.

Nochmals das Wrack

Nochmals das Wrack.

Das sind die Champagner Pools. Eigentlich war es ein einziger großer Pool. Auf dem Bild kann man den Schaum ein wenig erkennen

Das sind die Champagner Pools. Eigentlich war es ein einziger großer Pool. Auf dem Bild kann man den Schaum ein wenig erkennen.

Die Aussicht Richtung Norden vom Indians Head

Die Aussicht Richtung Norden vom Indians Head.

Das war die Klippe vom Indians Head. Dort wurden wohl damals Aborigines von den Weißen heruntergekommen. Ziemlich assozial. In dem türkisfarbenen Wasser konnte man die Schildkröte ab und zu sehen.

Das war die Klippe vom Indians Head. Dort wurden wohl damals Aborigines von den Weißen heruntergeworfen. Ziemlich assozial.
In dem türkisfarbenen Wasser konnte man die Schildkröte ab und zu sehen.

So sahen alle Wege auf der Insel aus. Alles war aus Sand. Ein bisschen unwirklich.

So sahen alle Wege auf der Insel aus. Alles war aus Sand. Ein bisschen unwirklich.

Das waren die Sanddünen mitten auf der Insel. Links erkennt man den See

Das waren die Sanddünen mitten auf der Insel. Links erkennt man den See.

Hier nochmal der See. Nicht zu vergleichen mit Lake Mckenzie, aber dennoch traumhaft.

Hier nochmal der See. Nicht zu vergleichen mit Lake Mckenzie, aber dennoch traumhaft.

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#11 – Brisbane und Noosa

Tut mir leid das ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Ich wollte einfach nicht jede Woche an einen neuen Eintrag denken, sondern ich wollte mich auf das konzentrieren was ich in meiner Zeit hier erlebe. Jede Woche einen neuen Eintrag zu schreiben geht eigentlich nur wenn viel passiert und man von Ort zu Ort reist.

Ich war nun 3 Wochen in Brisbane mit dem Plan so schnell wie möglich einen langfristigen Job zu finden. Doch dem war leider nicht so. 1-2 Wochen war ich auf der Suche, doch alles was sich ergeben hätte, wäre entweder Abzocke gewesen oder es wäre nur für einen Tag gewesen. Um Geld zu sparen und Dinge zu erleben, braucht man einfach viel Geld und das kommt nur zusammen wenn man einen „festen“ Arbeitsplatz hat. Also, ohne um den heißen Brei rumzureden komme ich jetzt einfach auf den Punkt. Ende Februar komme ich nach Hause. Ich will die restliche Zeit hier einfach noch genießen können und nicht auf vieles verzichten müssen. Immer von Ort zu Ort zu reisen mit dem Druck unbedingt einen Job finden zu müssen, das ist einfach nicht meins. Mag sein das es Leute gibt die das können, aber ich bestimmt nicht.

Dafür das ich leider keinen Roadtrip mit Hans machen kann, fliege ich mit Silas für 3 Wochen nach Bali. (Entschädigung genug würde ich sagen) Und zwar am 16. Januar. Am 6. Februar fliege ich dann von Bali nach Melbourne. Dort verbringe ich meine letzten 9 Tage in Australien. Am 15. Februar gehts dann von Melbourne für 3 Tage nach Dubai, somit lande ich am 18. Februar in Frankfurt.

Jetzt aber weiter mit dem was ich in den letzten 3 Wochen erlebt habe.

Einen Tag habe ich mit Silas und Paul einer Familie geholfen, Rindenmulch im kompletten Garten zu verteilen. Das war eine schöne Erfahrung, denn die gesamte Familie (Mutter, Vater, Sohn, Tochter) war extrem gastfreundlich und großzügig. Wir durften in der Mittagspause in den Pool gehen, es gab Barbecue und die Entlohnung hat sich für diese Art von Arbeit auch sehen lassen.

Das Hostel in dem ich meine Zeit in Brisbane verbracht habe, war das „Somewhere to Stay Hostel“. Elvis soll wohl schon dort gewesen sein und das Hostel hat eine Katze als Maskottchen. Diese soll 25 Jahre alt sein. Kein Witz. Denn so wie die aussieht und durch das Hostel geistert muss sie 25 Jahre alt sein. Armes Ding.

Das schönste an Brisbane war nicht die Stadt selbst, sondern die Leute mit denen ich die Zeit dort verbracht habe. Leider sind sie alle deutsch, doch das ließ sich bei dem Anteil der deutschen in dem Hostel nicht vermeiden. Wie dem auch sei, Julian, Mattis, Chris (dünn), Chris (dick), Manuel, Tarik, Paul, Alexandra und Celina haben Brisbane zu einer echt witzigen Zeit gemacht. Daran werde ich mich wohl noch lange erinnern.

Der schönste Tag in Brisbane  war nicht in Brisbane selbst sondern 1-2 Stunden außerhalb in einem Nationalpark. Alle zusammen sind wir zu den „Killarney Glen Waterfalls“ gefahren. Definitiv einer der schönsten Orte an denen ich in Australien bisher war. Bis zu 10 Meter konnte man in fast klares Wasser springen. Von oben sah der Naturpool aus wie ein Herz. Echt beeindruckend.

Dennoch habe ich auch noch viele andere Dinge in Brisabane gesehen, welche ich euch unter den Bildern ein bisschen erkläre.

Nach Brisbane ging es für 3 Tage nach Noosa an die Sunshine Coast. Ein wirklich schöner kleiner Ort mit viele. Restaurants, Resorts und kleinen Stränden. Optimal für Urlauber, was man auch deutlich merkt. Dennoch überhaupt nicht touristisch, sondern im Gegenteil echt gemütlich. Von einem grünen Nationalpark und blauem Wasser umgeben habe ich mich hier echt wohl gefühlt. Schaut euch einfach die Bilder an, das ist einfacher als alles zu erklären 🙂

Nächster Stopp ist die erste große Tour. Fraser Island!

Es folgen die Bilder:

Schöner Ausblick auf ganz Brisbane, leider hat das Wetter nicht so mitgespielt

Schöner Ausblick auf ganz Brisbane, leider hat das Wetter nicht so mitgespielt

Brisbane bei Nacht

Brisbane bei Nacht

Tagesausflug in die botanischen Gaerten. Rechts Mattis, neben mir Julian

Tagesausflug in die botanischen Gaerten. Rechts Mattis, neben mir Julian

Ausblick auf "Southbank" - so ziemlich das schönste Viertel

Ausblick auf „Southbank“ – so ziemlich das schönste Viertel

Tagesausflug zu den Killarney Glen Waterfalls

Tagesausflug zu den Killarney Glen Waterfalls

Ich, beim springen in den Killarney Glenn Pool. Um die 10 Meter

Ich, beim springen in den Killarney Glenn Pool. Um die 10 Meter

Tagesausflug nach Surfers Paradise

Tagesausflug nach Surfers Paradise

Glühwein alla Glowgoon gabs an Nikolaus natürlich auch

Glühwein alla Glowgoon gabs an Nikolaus natürlich auch

Ein paar Spinnchen über den Dächern. Die gab's so gut wie überall in Brisbane

Ein paar Spinnchen über den Dächern. Die gab’s so gut wie überall in Brisbane

Das war der letzte Tag in Brisbane. In Southbank steht Brisbane in riesigen Buchstaben, wie unschwer zu erkennen ist. Gut für Fotoshootings! Das dachten sich auch mal wieder die Asiaten

Das war der letzte Tag in Brisbane. In Southbank steht Brisbane in riesigen Buchstaben, wie unschwer zu erkennen ist. Gut für Fotoshootings! Das dachten sich auch mal wieder die Asiaten

Noosa Bilder:

Am ersten Abend gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang in Noosa. Der Strand war nur 3 Minuten vom Hostel entfernt

Am ersten Abend gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang in Noosa. Der Strand war nur 3 Minuten vom Hostel entfernt

Das war im Noosa Nationalpark, das Wetter war leider nicht so dolle.. Dennoch trotzdem schön

Das war im Noosa Nationalpark, das Wetter war leider nicht so dolle.. Dennoch trotzdem schön

Nochmals im Nationalpark

Nochmals im Nationalpark

Als wir uns durch einen Mini Pfad durch den Nationalpark geschlagen haben, hat Silas auf dem Baum einen Waran entdeckt

Als wir uns durch einen Mini Pfad durch den Nationalpark geschlagen haben, hat Silas auf dem Baum einen Waran entdeckt