Tut mir leid das ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Ich wollte einfach nicht jede Woche an einen neuen Eintrag denken, sondern ich wollte mich auf das konzentrieren was ich in meiner Zeit hier erlebe. Jede Woche einen neuen Eintrag zu schreiben geht eigentlich nur wenn viel passiert und man von Ort zu Ort reist.
Ich war nun 3 Wochen in Brisbane mit dem Plan so schnell wie möglich einen langfristigen Job zu finden. Doch dem war leider nicht so. 1-2 Wochen war ich auf der Suche, doch alles was sich ergeben hätte, wäre entweder Abzocke gewesen oder es wäre nur für einen Tag gewesen. Um Geld zu sparen und Dinge zu erleben, braucht man einfach viel Geld und das kommt nur zusammen wenn man einen „festen“ Arbeitsplatz hat. Also, ohne um den heißen Brei rumzureden komme ich jetzt einfach auf den Punkt. Ende Februar komme ich nach Hause. Ich will die restliche Zeit hier einfach noch genießen können und nicht auf vieles verzichten müssen. Immer von Ort zu Ort zu reisen mit dem Druck unbedingt einen Job finden zu müssen, das ist einfach nicht meins. Mag sein das es Leute gibt die das können, aber ich bestimmt nicht.
Dafür das ich leider keinen Roadtrip mit Hans machen kann, fliege ich mit Silas für 3 Wochen nach Bali. (Entschädigung genug würde ich sagen) Und zwar am 16. Januar. Am 6. Februar fliege ich dann von Bali nach Melbourne. Dort verbringe ich meine letzten 9 Tage in Australien. Am 15. Februar gehts dann von Melbourne für 3 Tage nach Dubai, somit lande ich am 18. Februar in Frankfurt.
Jetzt aber weiter mit dem was ich in den letzten 3 Wochen erlebt habe.
Einen Tag habe ich mit Silas und Paul einer Familie geholfen, Rindenmulch im kompletten Garten zu verteilen. Das war eine schöne Erfahrung, denn die gesamte Familie (Mutter, Vater, Sohn, Tochter) war extrem gastfreundlich und großzügig. Wir durften in der Mittagspause in den Pool gehen, es gab Barbecue und die Entlohnung hat sich für diese Art von Arbeit auch sehen lassen.
Das Hostel in dem ich meine Zeit in Brisbane verbracht habe, war das „Somewhere to Stay Hostel“. Elvis soll wohl schon dort gewesen sein und das Hostel hat eine Katze als Maskottchen. Diese soll 25 Jahre alt sein. Kein Witz. Denn so wie die aussieht und durch das Hostel geistert muss sie 25 Jahre alt sein. Armes Ding.
Das schönste an Brisbane war nicht die Stadt selbst, sondern die Leute mit denen ich die Zeit dort verbracht habe. Leider sind sie alle deutsch, doch das ließ sich bei dem Anteil der deutschen in dem Hostel nicht vermeiden. Wie dem auch sei, Julian, Mattis, Chris (dünn), Chris (dick), Manuel, Tarik, Paul, Alexandra und Celina haben Brisbane zu einer echt witzigen Zeit gemacht. Daran werde ich mich wohl noch lange erinnern.
Der schönste Tag in Brisbane war nicht in Brisbane selbst sondern 1-2 Stunden außerhalb in einem Nationalpark. Alle zusammen sind wir zu den „Killarney Glen Waterfalls“ gefahren. Definitiv einer der schönsten Orte an denen ich in Australien bisher war. Bis zu 10 Meter konnte man in fast klares Wasser springen. Von oben sah der Naturpool aus wie ein Herz. Echt beeindruckend.
Dennoch habe ich auch noch viele andere Dinge in Brisabane gesehen, welche ich euch unter den Bildern ein bisschen erkläre.
Nach Brisbane ging es für 3 Tage nach Noosa an die Sunshine Coast. Ein wirklich schöner kleiner Ort mit viele. Restaurants, Resorts und kleinen Stränden. Optimal für Urlauber, was man auch deutlich merkt. Dennoch überhaupt nicht touristisch, sondern im Gegenteil echt gemütlich. Von einem grünen Nationalpark und blauem Wasser umgeben habe ich mich hier echt wohl gefühlt. Schaut euch einfach die Bilder an, das ist einfacher als alles zu erklären 🙂
Nächster Stopp ist die erste große Tour. Fraser Island!
Es folgen die Bilder:

Das war der letzte Tag in Brisbane. In Southbank steht Brisbane in riesigen Buchstaben, wie unschwer zu erkennen ist. Gut für Fotoshootings! Das dachten sich auch mal wieder die Asiaten
Noosa Bilder:












