Sonnenuntergang in Byron Bay

#10 – Byron Bay und Surfers Paradise

Mittlerweile ist auch schon der letzte Tag in Surfers Paradise vorbei, deshalb fasse ich Byron Bay und Surfers Paradise in einem Eintrag zusammen. In Byron Bay hat das Internet leider nicht ausgereicht und hier in Surfers Paradise war ich leider zu faul um den Eintrag direkt zu schreiben.

5 Tage hatte ich in Byron Bay und ich muss sagen es war richtig schön und hat sich auf jeden Fall gelohnt ! Byron Bay ist eine Art Hippie Stadt, denn es laufen sehr viele Menschen Barfuß rum und man bekam auch das ein oder andere Grasdüftchen in die Nase. Auf dem Programm standen Leuchtturm und Schnorcheln, sowie einfach die Zeit dort genießen. Das Schnorcheln war ganz sicher eines meiner bisherigen Highlights. Wie in Findet Nemo bin ich mit Haien, kunterbunten Fischen, Quallen sowie 2 riesigen Meeresschildkröten geschwommen. Brille auf, Kopf unter Wasser und man war wie in einer anderen Welt. Das ich jemals eine Meeresschildkröte wenige Millimeter vor meiner Nase haben würde, hätte ich nicht gedacht. Es war wirklich wie im Film, kaum zu beschreiben.

Mitten in der Nacht um 3:30 habe ich mich mit Silas und Paul auf den Weg zum Leuchtturm gemacht, denn der Sonnenaufgang soll dort extrem schön sein. Der Leuchtturm ist sozusagen östlichste Punkt Australiens . Bei Paul handelt es sich übrigens um einen Kollegen, welchen Silas und ich in Yamba kennengelernt haben. Er reist jetzt fürs erste mit uns mit. Nachdem wir uns eine halbe Stunde stockduster mit der Taschenlampe durch den Jungle geschlagen haben, waren wir endlich oben, doch der Ausblick war leider ernüchternd. Nur Wolken am Himmel. Das einzige was zu sehen war, war die Farbe der Sonne. Schade. . .

 

Das Hostel in Byron war auch extrem cool. Mit einem riesen Pool und überall Palmen, kam man sich wie in einem Hotel vor.

In Surfers Paradise war eigentlich tote Hose. Das spannendste hier ist der ellenlange Strand mit der Skyline im Hintergrund. Sieht ein bisschen so aus wie in Miami. Das einzige was man hier machen kann ist feiern gehen. Aber dazu bin ich ja nicht hier und ich bin auch nicht bereit dazu so viel Geld für einen Abend rauszuschmeissen.

So wurden es in Surfers Paradise nur entspannte Strandtage und Planungen für den nächsten Stopp. Brisbane. Die Mitte der Ostküste ist also fast schon erreicht. Erschreckend schnell wie das geht.

Was außerdem erstaunlich ist, hier in Surfers Paradise laufen überall Asiaten herum. Man sieht tatsächlich mehr Asiaten als Australier. Die fotografieren echt alles was sie vor die Linse bekommen. Da kann man sich echt nur an den Kopf greifen. Komisches Volk, freundlich, aber komisch.

Morgen früh geht es wie gesagt weiter nach Brisbane. Dort werden wir erst einmal länger bleiben, da wir dort arbeiten werden. Jetzt heißt es also Jobs suchen. Ich lasse es euch wissen ob wir fündig geworden sind.

Bis dann!

 

Der wolkige Sonnenaufgang

Der wolkige Sonnenaufgang

Surfers Paradise, im Hintergrund ist die Skyline zu sehen

Surfers Paradise, im Hintergrund ist die Skyline zu sehen

Eingang zum Strand in Surfers Paradise mitten in der Innenstadt

Eingang zum Strand in Surfers Paradise mitten in der Innenstadt

Das Hostel in Byron

Das Hostel in Byron

So gut wie jeden Abend sammeln sich Backpacker vor dem Strand und genießen den Abend bei Live Musik

So gut wie jeden Abend sammeln sich Backpacker vor dem Strand und genießen den Abend bei Live Musik

Im Hintergrund befindet sich der Leuchtturm, das grüne ist der Jungle

Im Hintergrund befindet sich der Leuchtturm, das grüne ist der Jungle

Sonnenuntergang in Byron Bay

Sonnenuntergang in Byron Bay

Der Leuchtturm

Der Leuchtturm

Ich am Pippis Beach

#9 – Yamba

Yamba wird wohl einer der besondersten und schönsten Orte Australiens für mich sein. Hier habe ich in 6 Tagen Besoderes erlebt. Zwar habe ich nicht unbedingt vieles gesehen, dafür umso mehr Spaß gehabt.

Erst einmal ein paar Fakten zu Yamba. In Yamba gibt es nur ein Hostel, welches das am besten bewertetste in Australien sein soll. Dort gibt es die berühmte „Shanes Tour“, welche ich auch überlebt habe – dazu später mehr. Hier in Yamba gibt es die meisten Strände mit nur wenigen Minuten Entfernung voneinander (Das gibts wohl sonst nirgendwo in Australien). 300 Sonnentage im Jahr. Es ist die reinste Surferstadt. Orlando Bloom hat hier auch eine 10 Milliönchen Ferienhütte stehen. Die Marke Billabong wurde hier ebenfalls gegründet. Es gibt echt gigantische Wellen an guten Tagen. Aber selbst an schlechten Tagen sind sie schon riesig.

Ich den 6 Tagen war ich an zwei Stränden. Dem Pippis Beach und Turners Beach. An beiden habe ich jeweils eine Sache erlebt, welche in wohl nie vergessen werde.

Pippis Beach: Jeden Morgen zwischen 7 und 11 Uhr kommen wilde Delphine in Strandnähe und schwimmen vom einen Ende zum anderen. Das war schon unglaublich mitanzusehen, doch Silas und Ich entschieden uns dafür einfach mal dorthin zu schwimmen. Und dann hatten wir sie auch schon vor unserer Nase, etwa 5 Meter entfernt. Ein unbeschreibliches Gefühl. Leider hatten wir keine Kamera dabei, welche wasserdicht ist. Naja ihr könnt es glauben oder nicht, aber wir waren mit wilden Delphinen schwimmen. Das kann echt nicht jeder von sich behaupten.

Panorama vom Pippis-Beach (Dort wo es die Delphine zu sehen gab)

Panorama vom Pippis-Beach (Dort wo es die Delphine zu sehen gab)

Ich und SIlas am Pippis-Beach

Ich und Silas am Pippis Beach

Ich am Pippis Beach

Ich am Pippis Beach

Ich am Pippis Beach

Turners Beach: Dort war ich das erste Mal in meinem Leben surfen. Klar konnte ich nicht wirklich surfen, dennoch habe ich es 3-4 Mal geschafft auf dem Board stehen zu bleiben. Das war auch echt besonders. Aber wenn man schon in einer der Surfstädte Australiens schlecht hin ist, dann muss man hier auch mal surfen. Außerdem bietet es das Hostel einem echt günstig an. Vorallem konnte Shane einem nützliche Tips geben. Shane ist übrigens der Besitzer des Hostels und ist selbst gerne leidenschaftlicher Surfer. So stellt man sich eigentlich einen richtigen Australier vor, kein Vergleich zu den Leuten in Sydney.

Das ist Turners-Beach, dort wo ich surfen war

Das ist Turners Beach, dort wo ich surfen war

Nun zu Shanes Tour. Diese ist wohl die bekannteste und beste Tour, welche man ist Australien machen kann. Das sagt er jedenfalls, ob es wirklich stimmt weiß ich allerdings nicht. (MTV hat die Tour allerdings tatsächlich schon abgefilmt). Cliffjumping und jede Menge Spaß wurden einem versprochen. Am Ende, oder sogar mitten in der Tour stellte sich dann allerdings heraus, dass er uns eigentlich durchgehend verarscht. Uns wurden 15 Meter Cliffjumping versprochen, doch wir durften nur die 6-8 Meter springen. Eine giftige Schlange hat er wohl auch entdeckt und kroch über 20 Minuten in einem Loch herum, um die Schlange so zu reizen damit sie zum Vorschein kam. Alle sahen gespannt zu, natürlich aus sicherer Entfernung, doch plötzlich warf er die Schlange auf uns und es stellte sich heraus das es sich um eine Plastikschlange handelt. Diese Schauspielerei zieht er also 3 Mal die Woche ab, kaum zu glauben. Ein guter Schauspieler ist er schon, das muss man ihm lassen. Doch wir haben schlussendlich 15 Dollar für eine Tour bezahlt, in welcher wir von vorne bis hinten nur verarscht wurden. Gelohnt hat es sich trotzdem, denn er hat uns ja Insider Tips über Yamba erzählt und die Aussichten waren auch super.

Die Green Pools (Teil von Shanes Tour), von links oben sind wir dann auch gesprungen

Die Green Pools (Teil von Shanes Tour), von links oben sind wir dann auch gesprungen. Bei den Pools handelt es sich um eine Süßwasserquelle, im Hintergrund ist der Ozean

Ich beim Cliffjumping (in die Green Pools)

Ich beim Cliffjumping (in die Green Pools)

Selbst in diesem kleinen Städtchen gibt es ein Kino. Und jede Vorstellung kostet nur 8 Dollar, da mussten wir zuschlagen. Ich war noch nie in einem solch nostalgischen Kino. Da kann selbst der Saalbau in Heppenheim nicht mithalten. Doctor Strange konnte uns dann zwei Stunden in diesem gemütlichen Kino unterhalten.

Das Kino

Das Kino

Silas und ich lernten 2 nette Dänen kennen und in den letzten zwei Tage haben wir uns auch richtig gut mit einem Franzosen Namens Jimmy verstanden. Ausgemacht ist schon ein Treffen bei ihm in Frankreich und bei uns in Deutschland. Mal sehen ob sich das irgendwann wirklich realisieren lässt.

So, das wars dann auch schon. Yamba wird für mich in besonderer Erinnerung bleiben. Vieles habe ich wie gesagt nicht erlebt, dafür besondere Dinge. Yamba ist definitiv ein Ort, welchem ich jedem Empfehlen kann und ich werde hier mit Sicherheit wieder vorbeikommen falls ich irgendwann mal erneut in Australien bin.

Nächster Stopp ist „Byron Bay“!

Coastal Walk 1

#8 – Port Macquarie

Port Macquarie ist bis jetzt das schönste Städtchen in dem ich hier in Australien war. Das liegt wohl vorallem an der Größe. Man kann so gut wie alles bequem zu Fuß erreichen und ist nicht unbedingt auf einen Bus angewiesen.

Das Hostel hier ist ebenfalls das beste in dem ich bis jetzt war. Es ist klein, sauber und schon ein bisschen familiär. Man wird beim Vornamen angesprochen und jeder weiß eigentlich grob wo man herkommt.

Mein Hostel "Backpackers Port Macquarie"

Mein Hostel „Backpackers Port Macquarie“

Ich habe hier in Port Macquarie das Koala Hospital besucht. Dabei handelt es sich nicht um einen Zoo, sondern tatsächlich um ein Krankenhaus für Koalas. Somit konnte ich einige geräderte Koalas sehen. Die einen waren blind, die anderen hatten nur noch 3 Gliedmaßen und der andere hatte eine Rauchvergiftung durch ein Buschfeuer. Durch eine kostenlose Führung wurde einem immer erklärt welche Einschränkung der jeweilige Koala hat.

Außerdem machte ich mit Silas und Jana den Coastal Walk von Port Macquarie, welcher uns 11 Kilometer an der Küste entlangführte. Das war bis jetzt der felsigste Coastal Walk den ich gemacht habe. Es hat sich trotzdem extrem gelohnt. Es macht einfach Spaß immer wieder etwas neues zu sehen.

Coastal Walk 1

Coastal Walk 1

Coastal Walk 2

Coastal Walk 2

Coastal Walk 3

Coastal Walk 3

Coastal Walk 4

Coastal Walk 4

Coastal Walk 5

Coastal Walk 5

Coastal Walk 6

Coastal Walk 6

Ein angrenzender Regenwald am Coastal Walk

Ein angrenzender Regenwald am Coastal Walk

Viel mehr konnte ich in Port Macquarie auch leider nicht machen. Das Wetter spielte leider nicht wirklich mit. Somit habe ich mir mit Silas die Zeit im Hostel beim Biliard spielen verschlagen. Eigentlich wird das nach der Zeit auch langweilig, doch wenn es darum geht wer den Abwasch machen muss, dann steigt die Motivation doch ein wenig.

Jana hat uns gestern verlassen, somit heißt es für mich und Silas wieder zu zweit weiter zu reisen. Yamba ist der nächste Stopp. Der Bus fährt heute Nacht um 2 Uhr, wir mussten leider wieder um halb 10 auschecken und wir dürfen auch nur bis 5 Uhr im Hostel bleiben. Dadurch versuchen wir jetzt irgendwie die Zeit in der Stadt tot zu schlagen. Uns bleibt wohl nichts anderes übrig als sich mit unseren Backpacks irgendwo ein Plätzchen zu suchen.  In einem kleinen Naturpark haben wir schon einen frei lebenden Koala in der Baumkrone gesehen. Am Nachmittag versuchen wir noch unser Glück mit Delphinen, welche wohl jeden Tag vor der Küste zu sehen sind.

Bis demnächst aus Yamba!