Es ist schon ein wenig komisch wenn man plötzlich nicht mehr all die Leute um sich herum hat, mit denen man sich so gut verstanden hat. Aber Hans uns Vincent sehen wir ja vielleicht in Neuseeland wieder.
Silas und Ich sind jetzt nicht mehr alleine unterwegs, zumindest bis zum 1 November. Jana, eine Freundin aus der Schule hat sich uns angeschlossen und jetzt machen wir zu dritt die Straßen unsicher.
Am Montag sind wir also in Newcastle angekommen. Ein kleines süßes Städtchen im Vergleich zu Sydney. Da wir am Montag spät ankamen, konnten wir nicht mehr viel machen und mussten hungern, weil alle Läden schon geschlossen hatten. Ein bisschen ungeplant war das im Nachhinein dann schon. Somit bin ich alleine mit Jana zum McDonalds geschlendert, während Silas im Hostel seine leckeren Belvita Kekse verschlämmte.
Am Dienstag ging dann das Erkunden der Stadt los. Wir haben uns bei sonnigem Wetter auf in Richtung Strand gemacht und hatten einiges zu sehen. So richtig beschreiben kann man das eigentlich nicht, es hat mich nur sehr an die Nordsee erinnert. Ein kleiner Leuchtturm, ein sehr langer Steeg und sehr sehr viel Strand sowie auch natürlich eine Menge Wasser.
Außerdem sind wir an diesem Tag auch noch in das Blackbutt Reserve gefahren, welches sehr zentral in der Stadt liegt. Dort sollte ein ganz toller Wildtierpark sein. Pustekuchen. – Eigentlich war es nichts anderes als ein kleiner Zoo mit ein paar Gegehen im Wald. Schon ganz schön aber wir haben uns eigentlich auf mehr gefreut. Nichts desto trotz habe ich meinen ersten Koalabären gesehen. Zwei von ihnen konnten wir beim Eukalyptus mampfen beobachten. Der andere lag einfach regungslos auf seinem Ast und hat gepennt. Das machen diese kleinen Bären ja auch fast den ganzen Tag.
Mittwochs sind wir dann mit dem Bus ein bisschen weiter aus der Stadt rausgefahren. Im Norden liegt ein kleines Städtchen mit vielen Stränden und einem angeblichen tollen Lookout. „Nelson Bay“. 2 Stunden hat das ganze gedauert und dann waren wir auch schon da. Wir sind an einem ewig langen Strand mit glasklarem Wasser entlang gelaufen. Da denkt man schon mal eher dran das man sich in Australien „am Arsch der Welt“ befindet wenn man so etwas sieht. In Sydney kam man sich die ganze Zeit gar nicht so weit weg von zuhause vor.
Der Lookout hat sich extrem gelohnt. Dieser befindet sich auf dem Mount Tomaree von welchem man einen atemberaubenden Blick über all die Strände und die Landschaft hat. Nachdem wir den Berg wieder abgestiegen sind, haben wir uns ein wenig erschöpft am „Zenith Beach“ ausgeruht. Es ist einfach unglaublich so einen Strand fast ganz alleine für sich zu haben. Kein Vergleich zu den überfüllten Touristenstränden.
Donnerstags haben wir eigentlich so gut wie gar nichts gemacht außer die Kirche in der Stadt besichtigt.
Heute mussten wir um 10 Uhr morgens auschecken und bis 10 Uhr abends auf den Bus warten. Da wir eigentlich so gut wie alles in der Stadt gesehen haben was es zu sehen gab, verbrachten wir den heutigen Freitag somit nur im Hostel und haben gegessen, Tischtennis gespielt und geschlafen. Tut auch mal ganz gut.
Heute Abend geht es weiter die Ostküste hoch. „Port Macquarie“ heißt unser nächster Stopp. Leider soll das Wetter dort überhaupt nicht gut sein. Da man dem Wetter hier bisher nicht wirklich vertrauen kann, bin ich dennoch ganz optimistisch.
Bis dann!


























