#9 – Yamba

Yamba wird wohl einer der besondersten und schönsten Orte Australiens für mich sein. Hier habe ich in 6 Tagen Besoderes erlebt. Zwar habe ich nicht unbedingt vieles gesehen, dafür umso mehr Spaß gehabt.

Erst einmal ein paar Fakten zu Yamba. In Yamba gibt es nur ein Hostel, welches das am besten bewertetste in Australien sein soll. Dort gibt es die berühmte „Shanes Tour“, welche ich auch überlebt habe – dazu später mehr. Hier in Yamba gibt es die meisten Strände mit nur wenigen Minuten Entfernung voneinander (Das gibts wohl sonst nirgendwo in Australien). 300 Sonnentage im Jahr. Es ist die reinste Surferstadt. Orlando Bloom hat hier auch eine 10 Milliönchen Ferienhütte stehen. Die Marke Billabong wurde hier ebenfalls gegründet. Es gibt echt gigantische Wellen an guten Tagen. Aber selbst an schlechten Tagen sind sie schon riesig.

Ich den 6 Tagen war ich an zwei Stränden. Dem Pippis Beach und Turners Beach. An beiden habe ich jeweils eine Sache erlebt, welche in wohl nie vergessen werde.

Pippis Beach: Jeden Morgen zwischen 7 und 11 Uhr kommen wilde Delphine in Strandnähe und schwimmen vom einen Ende zum anderen. Das war schon unglaublich mitanzusehen, doch Silas und Ich entschieden uns dafür einfach mal dorthin zu schwimmen. Und dann hatten wir sie auch schon vor unserer Nase, etwa 5 Meter entfernt. Ein unbeschreibliches Gefühl. Leider hatten wir keine Kamera dabei, welche wasserdicht ist. Naja ihr könnt es glauben oder nicht, aber wir waren mit wilden Delphinen schwimmen. Das kann echt nicht jeder von sich behaupten.

Panorama vom Pippis-Beach (Dort wo es die Delphine zu sehen gab)

Panorama vom Pippis-Beach (Dort wo es die Delphine zu sehen gab)

Ich und SIlas am Pippis-Beach

Ich und Silas am Pippis Beach

Ich am Pippis Beach

Ich am Pippis Beach

Ich am Pippis Beach

Turners Beach: Dort war ich das erste Mal in meinem Leben surfen. Klar konnte ich nicht wirklich surfen, dennoch habe ich es 3-4 Mal geschafft auf dem Board stehen zu bleiben. Das war auch echt besonders. Aber wenn man schon in einer der Surfstädte Australiens schlecht hin ist, dann muss man hier auch mal surfen. Außerdem bietet es das Hostel einem echt günstig an. Vorallem konnte Shane einem nützliche Tips geben. Shane ist übrigens der Besitzer des Hostels und ist selbst gerne leidenschaftlicher Surfer. So stellt man sich eigentlich einen richtigen Australier vor, kein Vergleich zu den Leuten in Sydney.

Das ist Turners-Beach, dort wo ich surfen war

Das ist Turners Beach, dort wo ich surfen war

Nun zu Shanes Tour. Diese ist wohl die bekannteste und beste Tour, welche man ist Australien machen kann. Das sagt er jedenfalls, ob es wirklich stimmt weiß ich allerdings nicht. (MTV hat die Tour allerdings tatsächlich schon abgefilmt). Cliffjumping und jede Menge Spaß wurden einem versprochen. Am Ende, oder sogar mitten in der Tour stellte sich dann allerdings heraus, dass er uns eigentlich durchgehend verarscht. Uns wurden 15 Meter Cliffjumping versprochen, doch wir durften nur die 6-8 Meter springen. Eine giftige Schlange hat er wohl auch entdeckt und kroch über 20 Minuten in einem Loch herum, um die Schlange so zu reizen damit sie zum Vorschein kam. Alle sahen gespannt zu, natürlich aus sicherer Entfernung, doch plötzlich warf er die Schlange auf uns und es stellte sich heraus das es sich um eine Plastikschlange handelt. Diese Schauspielerei zieht er also 3 Mal die Woche ab, kaum zu glauben. Ein guter Schauspieler ist er schon, das muss man ihm lassen. Doch wir haben schlussendlich 15 Dollar für eine Tour bezahlt, in welcher wir von vorne bis hinten nur verarscht wurden. Gelohnt hat es sich trotzdem, denn er hat uns ja Insider Tips über Yamba erzählt und die Aussichten waren auch super.

Die Green Pools (Teil von Shanes Tour), von links oben sind wir dann auch gesprungen

Die Green Pools (Teil von Shanes Tour), von links oben sind wir dann auch gesprungen. Bei den Pools handelt es sich um eine Süßwasserquelle, im Hintergrund ist der Ozean

Ich beim Cliffjumping (in die Green Pools)

Ich beim Cliffjumping (in die Green Pools)

Selbst in diesem kleinen Städtchen gibt es ein Kino. Und jede Vorstellung kostet nur 8 Dollar, da mussten wir zuschlagen. Ich war noch nie in einem solch nostalgischen Kino. Da kann selbst der Saalbau in Heppenheim nicht mithalten. Doctor Strange konnte uns dann zwei Stunden in diesem gemütlichen Kino unterhalten.

Das Kino

Das Kino

Silas und ich lernten 2 nette Dänen kennen und in den letzten zwei Tage haben wir uns auch richtig gut mit einem Franzosen Namens Jimmy verstanden. Ausgemacht ist schon ein Treffen bei ihm in Frankreich und bei uns in Deutschland. Mal sehen ob sich das irgendwann wirklich realisieren lässt.

So, das wars dann auch schon. Yamba wird für mich in besonderer Erinnerung bleiben. Vieles habe ich wie gesagt nicht erlebt, dafür besondere Dinge. Yamba ist definitiv ein Ort, welchem ich jedem Empfehlen kann und ich werde hier mit Sicherheit wieder vorbeikommen falls ich irgendwann mal erneut in Australien bin.

Nächster Stopp ist „Byron Bay“!

One thought on “#9 – Yamba

  1. Mira Rettig says:

    Wie mutig von euch zu diesen Delfinen hinzuschwimmen – alle Achtung!! Ich hätte mich das nie getraut, weil ich mir denken würde: wo Delfine sind, da könnten auch Haie in der Nähe sein…. 😉

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